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Weimar
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Die expansive Entwicklung des Bergbaus zu Beginn des 20. Jahrhunderts hatte den Knappschaftsvereinen eine Vermögensbildung ermöglicht, der Bochumer Allgemeine Knappschaftsverein z.B. war zu einer machtvollen Organisation mit repräsentativen Bauten und großem Einfluss geworden. Der Erste Weltkrieg und die nachfolgende Inflation trafen die Knappschaften schwer. Viele Mitglieder gerieten ins Elend. Arbeitslosigkeit griff um sich. Im Ruhrgebiet mit seinem dominierenden Steinkohlenbergbau verschärfte die französische Ruhrbesetzung die Lage und Stimmung. Um die Situation bewältigen zu können, schlossen sich die selbstständigen regionalen Knappschaftsvereine im Reichsknappschaftsverein zusammen. Die Prinzipien von Selbstverwaltung und Parität der Arbeitnehmer- und Arbeitgeberseite setzt5en sich durch, waren aber durch Inflation und allgemeine politische Instabilität gleich wieder infrage gestellt. Es gelang, die Knappschaft wieder zu konsolidieren und arbeitsfähig zu machen, aber als dies erreicht war, übernahm 1933 der Nationalsozialismus die Macht. |
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